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Metaprogram: Gleichheit- und Ungleichheitsortierter

Gerhard Hagspiel, AutorWir beschäftigen uns heute mit dem Metaprogram Gleichheit- oder Ungleichheitsortier. Natürlich gibt es auch die Sortiereninnen, welche wir jedoch auch mit den Sortierern, der Einfachheit  halber meinen. Also fühlt euch, ihr “Innen” integriert und geschätzt!

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Was bietet Eternicom an?

Training - Eternicom bietet erlebnisorientiertes Lernen und Methoden an!

Bei uns lernen Sie auf ganz besondere Art und Weise. Erlebnisse schaffen und diese Erlebnisse jederzeit im Alltag umsetzen zu können, liegt uns am Herzen. Wir schaffen Erlebnisse!

Elizitieren 3 – visuelle Signale

Letztes Mal haben wir über das Elizitieren von auditiven Submodalitäten gesprochen. Heute sprechen wir über die visuellen Untereigenschaften und wie wir diese nutzen können. Nächstes Mal werden wird dann diesen Bereich mit den kinästhetischen Untereigenschaften abschliessen. Damit kannst du dann die drei Kategorien nutzen und anfangen diese auch zu ankern.

Dein innerer Film holt die Erinnerung zurück

Jedes Mal wenn du dich erinnerst, läuft in deinem Inneren ein Film ab. So einfach ist das. Du siehst das Vergangene noch einmal vor deinem geistigen Auge. Viele Menschen haben dann das Gefühl, dass sie den Film noch einmal real sehen müssten. Das stimmt jedoch ganz und gar nicht. Sicherlich gibt es Menschen die ihre visuellen Erinnerungen so lebendig machen können/wollen, das sie nicht von der tatsächlichen Realität zu unterscheiden sind. Nicola Tesla war so eine Person. Die meisten Menschen sehen jedoch den Film des Vergangenen nur virtuell. Sie markieren jedoch diese Erinnerung bewusst oder unbewusst so, dass  sie wissen, dass es sich um eine Erinnerung handelt. Viele Menschen sagen aber auch immer wieder „ich sehe keine Bilder wenn ich mich erinnere“. Dann hast du nur nicht gelernt, welches die Bilder oder Filme aus deiner Erinnerung sind und welche im Moment real sind. Zum Thema „visuelle Bilder erkennen“ werde ich demnächst noch mehr schreiben oder vielleicht sogar einen eigenen Beitrag dazu gestalten.

Jetzt wollen wir ein kleines Experiment machen. Wir nehmen dazu wieder eine positive und eine negative Erinnerung. Aus meiner Erfahrung mit den vielen Menschen, mit welchen ich gearbeitet habe, weiss ich dass meist die positiven Erinnerungen viel heller, farbiger, intensiver sind, wie die negativen, welche oft dunkler, kleiner, blasser usw. wahrgenommen werden.

Das spannende Experiment

Dazu machen wir gleich noch ein anderes Experiment, auch eine wunderbare Technik welche du so oder so oft unbewusst ausführst. Stell dir einfach mal vor, wie dir etwas misslungen ist. Erinnere dich so, dass du einen Film siehst. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: entweder siehst du einen Film durch deine eigenen Augen oder du siehst dich aus der Entfernung und beobachtest dich wie du das getan hast, was dir misslungen ist. Mit ein bisschen Übung ist es auch sehr einfach zwischen diesen zwei Zuständen zu wechseln. Wechsle doch einfach mal diese zwei Zustände und bleibe stets einen Moment in dem jeweiligen Zustand. Dann wirst du erkennen, dass deine Gefühle intensiver sind, wenn du den Film direkt durch deine eigenen Augen siehst. So bald du dich selbst beobachtest, wie du etwas tust, werden die Gefühle schwächer. Den Film direkt durch deine Augen zu sehen, nennen wir im NLP „assoziert sein“, was auch heissen könnte „verbunden sein“. Den Anderen nennen wir dann „dissoziert“, also aus der Ferne beobachtend.

Possis und Pessis

Wenn du grundsätzlich positiv denkst, (ein Possi bist) selbstbestimmt (zumindest meistens) durch die Welt gehst, dann wirst du deine positiven Erinnerungen meist sehr intensiv und assoziert erleben. Die negativen wirst du dann öfter von dir weg schieben und diese dissoziert erleben. Negativ denkende Menschen (Pessis)  machen jedoch genau das Gegenteil. Sie erleben die positiven Erinnerungen aus der Ferne und die negativen überwiegend sehr assoziert. Die glauben sogar noch dass dies die reale Welt ist. Ab sofort gibt es deshalb keine Ausrede mehr. Jetzt weisst du es besser und kannst damit arbeiten. Wenn du negativ drauf bist, dann nimm die negativen Erinnerungen und ziehe dich aus dem Film raus und beobachte dich wie du die Erfahrungen noch einmal erlebst – aber dissoziert, nicht assoziert. Nicht durch die eigenen Augen sehen, als ob du es noch mal erlebst, sondern als Beobachter, wie du dir zusiehst, wie du die Erlebnisse erlebst. Jetzt kannst du, obwohl es bereits Herbst geworden ist, mit deinem Frühjahrsputz anfangen.

In diesem und den letzten Beiträgen geht es um das Elizitieren intensiver Zustände. Wenn du die Übungen mitgemacht hast, bist du bereits am Ziel. Du kannst durch die Veränderung der visuellen Untereigenschaften „Helligkeit, Distanz, Größe und Farbsättigung“ leicht eine Erinnerung intensiver (oder weniger intensiv) machen. Damit hast du für die Intensität praktisch einen Schieberegler an der Hand. Später dann im Newsletter für „Schiebeanker“ wird uns diese Möglichkeit noch in der praktischen Anwendung beim Ankern interessieren.

Vielen Menschen hilft es, Zustände zu intensivieren, wenn sie zwischen „assoziiert“ und „dissoziert“ wechseln. Aus der Tranceinduktion kennst du sicherlich den Begriff „fraktionieren“, der auch hier angewendet wird. Dazu noch eine kleine Übung: elizitiere mit einem Übungspartner eine positive Erinnerung. Wechsle zwischen „dissoziiert“ und „assoziiert“ und variiere jedes Mal dabei EINE weitere Untereigenschaft. Also: „…steig in das Bild, betrachte es wie durch deine eigenen Augen und mache es gleichzeitig heller. Dann steige wieder heraus und mache es dunkler. Dann steig wieder hinein und mach das Bild farbiger …. usw.“

So dass waren jetzt genügend Details. Für mich ist das alles sehr einfach und macht Sinn. Vielleicht habe ich jedoch dich ein bisschen gefordert oder sogar überfordert. Das ist gut so! Nimm einfach den Absatz lies ihn durch und denk nach. Mach dir deine eigenen Gedanken. Mach auch die Übungen dazu, dann wird schon bald Klarheit einkehren. Wenn diese dann gekommen ist, dann gehst du zum nächsten Absatz und machst die Übungen so lange bis auch das klar ist.

Du musst dich nicht beeilen, dann die Buchstaben in diesen Beiträgen verschwinden nicht. Sie werden auch morgen noch hier stehen!

Mit den Erkenntnissen aus den letzten Beiträgen sollte es für dich nun möglich sein, intensive Zustände zu generieren oder zu kreiren. Wir nennen es auch elizitieren, auch wenn es dieses Wort nicht geben sollte ;-)

Auaaaa bald hätten wir noch was vergessen. Du bist ja noch nicht ganz bereit. Es fehlt doch noch was. Genau! Die kinästhetischen Gruppierungen fehlen ja noch. Willst du über die Gefühlten Submodalitäten bescheid wissen, dann solltest du den nächsten Beitrag wieder studieren und anwenden. Dort werde ich dir alles über kinästhetische Signale erzählen.

Aber nachher gehen wir dann direkt zum Ankern über, versprochen!

Vielleicht hast du schon erkannt, wie hilfreich sub- oder unbewusste Automatismen beim dissoziieren und assoziieren sind. Was wäre wenn es eine Filter- und Justieranlage geben würde, die all deine Erfahrungen sortiert und entsprechend verändert? Alle positiven Erlebnisses assoziiert und alle negativen dissoziiert. Das kannst du haben. Lies einfach die in den nächsten Wochen kommenden Beiträge und überlege dir vielleicht demnächst bei mir ein Feuerlaufseminar zu besuchen. Dort werde ich dir helfen, intensive und gute Gefühle selbst herbei zu führen.

So das wars mal für heute und mehr in den nächsten Tagen. Bleib dran!